„Das passende homöopathische Mittel bei Anspannung und Erwartungsängsten, bei hohen Anforderungen sowie zum Schulbeginn kann unterstützend wirken.“
Menschen oder Kinder, die das homöopathische Mittel Barium carbonicum benötigen, haben Angst vor der Zukunft. Sie fühlen sich innerlich der gestellten Anforderung nicht gewachsen.
Ein neuer Lehrer, eine neue Situation, neue Begebenheiten machen diese Menschen unsicher.
Der Mangel an Selbstvertrauen ist groß. Es sind schüchterne, ängstliche und unentschlossene Menschen / Kinder. Sie reagieren häufig auf Erwartungsspannung mit Mandelentzündung und leiden lange schon an Fußschweiß.
Das charakteristische für Carcinosinum, bei Kindern oder Erwachsenen ist ihr Wesen, allem voran Ihre Empfindlichkeiten. Es sind liebevolle, harmoniebedürftige und sehr mitfühlende Menschen, die stark unter Erwartungsängsten leiden. In solchen Situationen leiden Sie an Ticks und reißen sich die Haut um die Fingernägel weg. Sie sind empfindlich auf Vorwürfe und Tadel und weinen dadurch.
Das Verlangen nach Schokolade ist groß.
An Gelsemium denken wir, generell bei Lampenfieber. Diese Menschen haben Angst nur schon vor einer Verabredung. Reden und Singen, das Auftreten vor der Öffentlichkeit, macht Ihnen Schwäche und einen zitternden Zustand auf allen Ebenen. Häufig leiden Sie an Durchfall und müssen mehrmals durch diese Ängste urinieren. Und auch an Kopfschmerzen mit extrem niederdrückenden Augenlidern.
Graphites erkennen wir, bei Erwartungsspannungsthemen, wenn die Betroffenen Risse der Lippen und vor allem der Mundwinkel aufweisen, die schon Tage vor der Anforderung erscheinen.
Sie leiden an Mittelohrentzündungen, mit dicken Absonderungen aus dem linken Ohr.
Die Abneigung von Salz und Süßigkeiten sowie Abneigung von Fleisch ist leitsymptomatisch
für dieses homöopathische Arzneimittel.
Wenn Kinder nicht belastbar, stur und eigensinnig sind, unter vielen Ängsten leiden, kälteempfindlich sind, Verlangen nach Eiern haben und oft Nackenschweiß im Schlaf auftritt,
ist Calcium carbonicum die richtige Arznei.
Lycopodium ist besonders bei Kindern mit geringem Selbstbewusstsein, die nicht in der Öffentlichkeit reden wollen, angezeigt. Sie fühlen sich morgens beim Erwachen schlecht, unausgeschlafen, sind mürrisch und reizbar und haben besonders nachmittags ein starkes Verlangen nach Süßigkeiten.
Silicea ist angesagt bei Prüfungsangst und Schulwechsel, wenn das Kind schüchtern ist und sich fürchtet in der Öffentlichkeit aufzutreten bzw. vor der Klasse zu sprechen. Es leidet an Verstopfung, brüchigen Fingernägeln und übelriechendem Schweiß, speziell an den Füßen.
Leidet das Kind hingegen durch die Aufregung an Durchfall, lautem Aufstoßen und Windabgängen verspricht Argentum nitricum Linderung. Begleitend besteht ein Verlangen nach frischer Luft und salzigen Speisen.
Für Kinder, die sehr reizbar, müde und zittrig sind, die unter Spannung stehen und vom langen Lernen Rückenschmerzen haben und denen Zitronensaft, Obst und eiskalte süße Getränke guttun, ist Kalium phosphoricum das Mittel der Wahl.
Kalium sulphuricum ist angezeigt, wenn das Kind an Konzentrationsschwierigkeiten und Mangel
an Selbstbewusstsein leidet, keinerlei schulisches Interesse zeigt, träge und faul ist und ständig über Müdigkeit klagt. Weiters besteht ein starkes Verlagen nach Aufenthalt im Freien.
Haben dünne, nervöse, anämische Kinder, welche empfindlich sind und durch Gemütserregungen leicht erröten, sehr viel Lernstoff zu bewältigen, wie z.B. bei Nachprüfungen, ist Ferrum phosphoricum die richtige Arznei.
Phosphor lässt herzliche, mitfühlende Kinder mit schneller Auffassungsgabe, die viele Befürchtungen und Ängste haben, wie u.a. Angst vor Dämmerung und Dunkelheit oder Gewitter, Stress und Leistungsdruck besser meistern. Diese Kinder haben großen Durst (häufig auf kalte Milch) und ein Verlangen nach Eiscreme.
Einnahme des homöopathischen Arzneimittels:
3 Globuli in der Potenz C200 unter der Zunge zergehen lassen. Anschließend 3 weitere Globuli in einer Tasse mit ¼ l kaltem Wasser auflösen und davon 3x täglich (für die Dauer von 2 Tagen) einen Schluck einnehmen.