Sich einlassen ins Leben


  


Lisa Majhenic fand in der klassischen
Homöopathie ihre Berufung und Anerkennung

RANKWEIL. (VN-mm) Wenn sie von ihrem beruf-
lichen Neustart berichtet, trägt Lisa Majhenic ihr
Herz auf der Zunge. Was Wunder, hat die Begeg-
nung mit der klassischen Homöopathie das ehe-
mals eher unruhige Leben doch grundlegend ver-
ändert. „Früher war ich ein wildes Huhn“‚ erzählt die
Rankweilerin. Nichts habe sie wirklich fesseln können.
Dann brachte sie eigene Not zu dieser Form der Alter-
nativmedizin. „Es war, als ob mir die große Liebe begeg-
nen würde“, schwärmt Lisa Majhenic.
 
 


 
 
Sich beim Wort genommen

Heute, 16 Jahre später, offenbart sich diese Zuneigung immer
noch als ungebrochen intensiv. Mehr noch. Majhenic baute in
Lindau eines der europaweit besten Ausbildungsinstitute für
klassische Homöopathie auf. Als sichtbares Zeichen dafür er-
hielt sie das Siegel der „Stiftung Homöopathischer Zertifikate“ (SHZ).
Bislang bekamen erst 38 Schulen in Deutschland, der Schweiz und
Griechenland diese Akkreditierung zuerkannt. Lisa Majhenic ist ausgebildete Krankenschwester. Im LKH Feldkirch betreute sie vorwiegend Krebspatienten. Viel sah sie da an Hoffnungslosigkeit und wie die Schulmedizin an ihre Grenzen stieß. Die Wende aber brachten persönliche  gesundheitliche Probleme. Chronische Kopfschmerzen veranlassten Lisa Majhenic, dem Rat einer Freundin zu folgen und sich bei Ravi Roy, einem der bekanntesten und bedeutendsten Homöopathen, in Behandlung zu geben. „Wenn das Mittel hilft“, sagte sie sich damals, „studiere ich die Homöopathie.“ Das tat es. Schon nach wenigen Monaten. Und Lisa Majhenic nahm sich selbst beim Wort. Was ihr jedoch nicht schwerfiel, denn schon die erste Begegnung mit der Homöopathie „hat mich total erfüllt“.  

Intensive Ausbildung
Sie hat ihr Handwerk von der Pike auf gelernt. Zuerst absolvierte sie eine fünfjährige Ausbildung zur Heilpraktikerin mit abschließender staatlicher Prüfung in Tübingen, sowie eine Ausbildung zur psychologischen Lebens- und Sozialberaterin. Danach lernte Lisa Majhenic bei Koryphäen wie Dr. Roger Morrison, Dr. Alfons Geukens und Ravi Roy die Grundlagen der klassischen Homöopathie kennen. 1996 eröffnete sie in Lindau ihre eigene Praxis. Gleichzeitig begann sie ein Studium an der Akademie von Georgos Vithoulkas, dem Träger des alternativen Nobelpreises. Weitere und viele Fortbildungen folgten. Inzwischen spielt die rührige Vorarlbergerin mit ihrem Ausbildungsinstitut in der obersten homöopathischen Liga. Patienten, aber auch jene, die von ihr lernen wollen, kommen von überall her. Doch Lisa Majhenic gibt ihr fundiertes  homöopathisches Wissen in vierjähriger Fachausbildung nicht nur an Apotheker, Heilpraktiker, Ärzte, Psychologen und Menschen in Pflegeberufen weiter.  

Besseres Verständnis
Ebenso möchte sie praktisches Können vermitteln und veranstaltet deshalb auch Sogenannte Akutkurse. Sie sind vor allem bei Müttern gefragt. Und Majhenic hat festgestellt, dass viele von ihnen dadurch nicht nur ein besseres Verständnis für die Kinder, sondern auch für sich selbst entwickeln. „Homöopathie erfordert ein tiefes Einlassen in die eigene. Lebensgestaltung“, erklärt sie. Das Wichtigste sei, die höchste Empfindlichkeit dessen zu eruieren, was dem Unwohlsein zugrunde liegt. Majhenic: „Je exakter diese Ersterhebung erfolgt, umso besser kann gearbeitet werden.“ Dafür nimmt sie sich Zeit. Stunden, wenn es sein muss. Ihr Schwerpunkt sind chronische Krankheiten wie Migräne, Neurodermitis, Schlafstörungen, Burn-out und Rheuma. Aus dem Beruf wurde Berufung. „Das Leben wollte es so“, ist Lisa Majhenic heute mehr denn je von dem überzeugt, was sie tut.

Foto: Sigrid Einwaller 
 

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